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Julita Jaskiewicz-Macek wohnt ständig in Warschau, wo sie das Architekturstudium an der Polytechnischen Hochschule absolviert hat.
In ihrer Architektur-Praxis beschäftigte sie sich mit dem Entwerfen von Sakralbauten. Indem sie ihre Entwürfe der Inneneinrichtung einer
Kirche konzipiert, sucht sie nach plastischen Mitteln, die einen Raum für das Gebet zu schaffen ermöglichen.
Fasziniert durch die Ikone, lernt sie diese Kunst seit vielen Jahren. Ihre Ikonen entsprechen dem Kanon der byzantinischen Kunst,
sind aber keine Kopien. Sie sind originelle Werke, die sowohl an die griechischen und russischen Vorbilder als auch an die in Polen geschaffenen,
die so genannten karpathischen Ikonen anknüpfen. Die Malerin verwendet eine alte Technik, die Eitemper, sowie alte Vergoldungstechniken.
Sie hat die Agathos-Gruppe mit begründet, deren Mitglieder gemeinsam Ikonen malen. Die Gruppe entfaltet lebhafte Aktivitäten, veranstaltet
Ausstellungen, Kunstbegegnungen und Workshops zu Ikonenmalen für Jugendliche.
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